MSEL (Master Scenario Events List): Definition und Aufbau
Was ist eine MSEL?
MSEL steht für Master Scenario Events List – auf Deutsch etwa „Hauptliste der Szenario-Ereignisse". Sie ist das Drehbuch des Moderators: die geordnete Liste aller Injects, die während einer Übung eingespielt werden, um das Szenario voranzutreiben.
Aufbau einer MSEL
Jeder Eintrag (Inject) enthält in der Regel:
- Zeitpunkt – wann das Ereignis eingespielt wird.
- Ereignis – die Information oder Lageänderung für die Teilnehmer.
- Übungsziel – welche Fähigkeit getestet wird.
- Erwartete Reaktion – woran sich die Bewertung orientiert.
- Verantwortliche Rolle – wer reagieren sollte.
Warum die MSEL so wichtig ist
Ohne MSEL wird eine Übung beliebig. Mit ihr ist sichergestellt, dass alle Lernziele systematisch abgedeckt werden und die Reaktionen objektiv – gegen die erwartete Reaktion – bewertbar sind. Das ist die Grundlage für einen aussagekräftigen After-Action-Report.
MSEL in SecDrills
In einer Tabletop Exercise mit SecDrills sind die Injects bereits professionell vorbereitet. Sie müssen keine eigene MSEL erstellen – die Plattform steuert den Ablauf und dokumentiert jede Reaktion automatisch.
Häufige Fragen
Was ist eine MSEL?
Eine MSEL (Master Scenario Events List) ist das Drehbuch einer Übung: die strukturierte Liste aller geplanten Ereignisse (Injects) mit Zeitpunkt, Übungsziel und erwarteter Reaktion. Sie stellt sicher, dass alle Lernziele abgedeckt und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Was steht in einer MSEL?
Pro Inject typischerweise: Zeitpunkt, beschreibendes Ereignis, das adressierte Übungsziel, die erwartete Reaktion sowie die verantwortliche Rolle. So lässt sich die Übung steuern und im Nachgang objektiv auswerten.